Batikarbeit des indischen lutherischen Theologen und Künstlers Solomon Raj

Batikarbeit des indischen lutherischen Theologen und Künstlers Solomon Raj im Stadtarchiv ausgestellt

Solomon Raj (1921–2019) war ein einflussreicher protestantischer Theologe, theologischer Schriftsteller und Pastor der Andhra Evangelisch-Lutherischen Kirchengesellschaft mit Sitz in Guntur, Bundesstaat Anthra Pradesch. Er war auch als Professor für Kommunikation, Dichter, Bildhauer und kreativer Künstler wirksam. Besondere Bedeutung erlangte Solomon Raj als christlicher, auf Batik spezialisierter Künstler. Eines seiner Kunstwerke ist jetzt begleitend zur Ausstellung „Ein Freund Indiens“. Der Philologe Friedrich Max Müller (1823–1900) aus Dessau im Stadtarchiv zu sehen. Es handelt sich um eine Batikarbeit aus dem Jahr 1996, in der Raj wie in seinem gesamten künstlerischen Schaffen traditionelle indische kulturelle Symbole für die Vermittlung biblischer Themen nutzt. Das Kunstwerk zeigt die indischen Christen symbolisierende Lotosblüten aus dem Dunklen ins Licht aufsteigen, hin zu zwei Tauben als Symbolen des Heiligen Geistes. Die großformatige Batikarbeit ist die private Leihgabe einer Dessauerin, die den Künstler Solomon Raj als Indienreferentin des Leipziger Missionswerks persönlich kennenlernte.

Die Ausstellung über den 1823 in Dessau geborenen Philologen Friedrich Max Müller, der als Professor in Oxford, mit seinen Sanskritforschungen und mit zahlreichen grundlegenden Publikationen Weltruhm erlangte, ist noch bis zum 21. April 2026 im Archivverbund Dessau, Heidestraße 21 (Alter Wasserturm), zu besichtigen.

Batikarbeit aus dem Jahr 1996. Das Kunstwerk zeigt die indischen Christen symbolisierende Lotosblüten aus dem Dunklen ins Licht aufsteigen, hin zu zwei Tauben als Symbolen des Heiligen Geistes.

Stadtarchiv Dessau-Roßlau

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