Ein Abend mit Fürst Leopold. Kurze Betrachtungen über den „Alten Dessauer“

Vortragsabend
Dienstag, 6. Oktober 2026, 18.00 Uhr,
Archivverbund Dessau-Roßlau,
Heidestraße 21 (Alter Wasserturm)
Dessau-Roßlau

Fürst Leopold, genannt „Der Alte Dessauer“, war Landesherr des kleinen Fürstentums Anhalt-Dessau, hatte aber als Reichsgeneralfeldmarschall des Heiligen Römischen Reiches, preußischer Heeresreformer und Generalfeldmarschall eine Bedeutung weit darüber hinaus. Geboren wurde Leopold vor 350 Jahren, am 3. Juli 1676, als neuntes Kind des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau und dessen niederländischer Gemahlin Henriette Catharina von Nassau-Oranien und als lange erwarteter Thronfolger des kleinen Dessauer Fürstentums.

Diesem bedeutenden Dessauer Fürsten widmet sich ein vom Stadtarchiv Dessau-Roßlau und der Regionalgruppe Dessau des Vereins für Anhaltische Landeskunde offerierter Vortragsabend unter dem Titel „Ein Abend mit Fürst Leopold. Betrachtungen über den ‚Alten Dessauer‘“ am Dienstag, 6. Oktober 2026 um 18 Uhr im Archivverbund Dessau, Alter Wasserturm, Heidestraße 21. Angeboten werden drei kurze Vorträge zu verschiedenen Aspekten des Lebens und Wirkens von Fürst Leopold. Vortragende werden sein: Professor Dr. Michael Hecht (Institut für Landesgeschichte, Halle/Saale), Dr. Jan Brademann (Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Dessau-Roßlau) und Dr. Frank Kreißler (Stadtarchiv Dessau-Roßlau).

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Kontakt:

Verein für Anhaltische Landeskunde
Regionalgruppe Dessau
c/o Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Heidestraße 21
06844 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340/204-1024

Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Heidestraße 21
06842 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340/204-1024
E-Mail: stadtarchiv@dessau-rosslau.de

Leopold I., Fürst von Anhalt, Reichs-Generalfeldmarschall.


Lesereihe „Dessau 1926“ – Juli bis September

Lesung mit Andreas Hillger und Frank Kreißler

Dienstag, 29. September 2026,
18.00 Uhr,
Bauhaus Museum Dessau, Mies-van-der-Rohe-Platz 1

Die im Januar 2025 gestartete Lesereihe zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus in Dessau“ wird im Jahr 2026 in veränderter Form fortgesetzt. Jeweils zwei von drei Lesungen kehren die Perspektive in „Das Bauhaus kommt in die Stadt“ um, die dritte und letzten Lesung im Quartal nimmt dann wieder die chronologische Form auf und stellt wichtige und interessante Ereignisse in „Dessau 1926“ in den Mittelpunkt. Dies ist bei der September-Lesung wieder der Fall. Die Lesung findet am 29. September 2026, 18.00 Uhr, im Bauhaus Museum Dessau, Mies-van-der-Rohe-Platz 1 statt.

Vorgestellt wird in der Lesung das Geschehen in Dessau in Politik, Stadtentwicklung, Industrie, Handwerk und Handel, Kunst, Tanz, Theater und Musik, Mode, Literatur, Sport, Vereinswesen und vielen anderen Bereichen, die damals die Menschen in der Stadt bewegten. Das waren im dritten Quartal 1926 unter anderem: die Gründung einer Deutschen Realkreditbank mit Sitz in Dessau, Diskussionen um die Bauhaus-Siedlung in Dessau-Törten und die Professorentitel am Bauhaus, das 481. Dessauer Schützenfest, ein Gastspiel des Riesen-Zirkus „Gleich“, eine Mückenplage, die Einweihung des Sportplatzes „Schillerpark“, die Frage „Darf die Dame öffentlich rauchen?“, die Neueinrichtung von zwei Kraftomnibuslinien der Dessauer Straßenbahn-Gesellschaft, der Erstflug der der Junkers G 31 und der Erwerb des Kornhauses durch die Stadt.

Zu dieser Veranstaltung laden das Stadtarchiv Dessau-Roßlau und die Stiftung Bauhaus Dessau ein.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:

Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Heidestraße 21
06842 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340/204-1024
E-Mail: stadtarchiv@dessau-rosslau.de

Lesung im Bauhausmuseum


Tagungsband „Wert der Sprache“ an Anhaltische Landesbücherei Dessau übergeben

Im Jahr 2024 feierte das Dessauer Philanthropinum, von Kant als „die Stammutter aller guten Schulen“ gerühmt, sein 250. Gründungsjubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen. Zum Jubiläumsprogramm gehörte eine wissenschaftliche Tagung, die vom 28. bis zum 30. November 2024 unter dem Titel „Wert der Sprache. Das Dessauer Philanthropinum und die Bildungsdebatten des 18. Jahrhunderts“ im Schloss Georgium stattfand. Veranstaltet wurde die Tagung von der Stadt Dessau-Roßlau in Zusammenarbeit mit der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt. Thematisch ist das Programm von Dr. Jessica Ammer (Bonn), Prof. Dr. Helmut Glück (Bamberg) und Dr. Stefan Rhein (Wittenberg) vorbereitet worden. Dr. Rhein, von 1998 bis Januar 2023 Vorstand und Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, übergab am vergangenen Freitag, 21. August, ein Exemplar des kürzlich erschienenen Bandes mit den Beiträgen dieser Tagung an die Kulturamtsleiterin Nadine Willing-Stritzke und den Archivleiter Dr. Frank Kreißler.

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Die 13 Beiträge widmen sich dem philanthropisch geprägten Sprachunterricht um 1800, den nicht Grammatikdrill, sondern aktives, fröhliches Sprechen ausmachte. Die Autorinnen und Autoren des Bandes haben ein zentrales Thema der Geschichte der Bildung in Deutschland und speziell der Reformpädagogik und des Philanthropismus mit wichtigen Quellen und Erkenntnissen in lesenswerten Beiträgen neu erschlossen. Dem Vorstand der Matthias-Kramer-Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte des Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit ist für die Aufnahme des Tagungsbandes in die Schriftenreihe der Gesellschaft zu danken. Der Tagungsband wird in den Buchbestand der Anhaltischen Landesbücherei Dessau aufgenommen und steht dort künftig allen Interessenten zur Nutzung zur Verfügung.

Tagungsband „Wert der Sprache. Das Dessauer Philanthropinum und die Bildungsdebatten des 18. Jahrhunderts“
Tagungsband „Wert der Sprache. Das Dessauer Philanthropinum und die Bildungsdebatten des 18. Jahrhunderts“

Tagungsband „Wert der Sprache. Das Dessauer Philanthropinum und die Bildungsdebatten des 18. Jahrhunderts“


https://fis.uni-bamberg.de/entities/publication/ab0718d9-16ea-4af0-88de-2ff4023472bb

Tagungsband „Wert der Sprache. Das Dessauer Philanthropinum und die Bildungsdebatten des 18. Jahrhunderts“, hg. von Jessica Ammer, Helmut Glück und Stefan Rhein
(= Schriften der Matthias-Kramer-Gesellschaft, 9)
University of Bamberg Press 2026, 395 Seiten


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Digitalisierung einer griechischen Handschrift der Anhaltischen Landesbücherei Dessau für die weltweite Nutzung

ALW Georg Hs 4 Titelblatt
ALW Georg Hs 4 Titelblatt
ALW Georg Hs 4 Titelblatt

Zu den Beständen der Anhaltischen Landesbücherei (ALB) im Stadtarchiv Dessau-Roßlau gehören zahlreiche Handschriften aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Ein bedeutender Fundus solcher Handschriften in der ALB ist Bestandteil der Büchersammlung des Fürsten Georg III. von Anhalt. Dazu gehört eine griechische Handschrift des Neuen Testaments aus dem 15. Jahrhundert mit der Signatur Georg Hs 4, die in den Fokus des internationalen wissenschaftlichen Interesses gelangt ist.

Am 19. Mai 2025 ist diese Handschrift durch zwei Mitarbeiter des Center for the Study of New Testament Manuscripts (Zentrum für das Studium der neutestamentlichen Handschriften, CSNTM) vor Ort in Dessau-Roßlau digitalisiert worden.

Beim CSNTM, mit Sitz in Plano, Texas (USA), handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe es ist, griechische neutestamentliche Manuskripte digital zu bewahren. Zu diesem Zweck fertigt das Zentrum hochqualitative Digitalisate solcher Manuskripte aus Bibliotheken, Museen, Klöstern, Universitäten und Archiven auf der ganzen Welt an.

Mark Gaither und Preston Russell, CSNTM
Mark Gaither und Preston Russell, CSNTM
Mark Gaither und Preston Russell, CSNTM

Die produzierten Bilder sind auf der Website des Zentrums frei zugänglich – eine durchsuchbare Bibliothek von derzeit rund 1.700 griechischen neutestamentlichen Manuskripten. Mit mehr als 50.000 Nutzern, die jedes Jahr Manuskripte in ihrer digitalen Bibliothek untersuchen, ermöglicht das CSNTM eine Partnerschaft zwischen Handschriftenbesitzern, Archivaren/Bibliothekaren und Forschern auf der ganzen Welt.

Mit der Digitalisierung der Handschrift Georg Hs 4 ist die Anhaltische Landesbücherei Dessau nun ein Teil dieses speziellen weltweiten Netzwerkes. Die Digitalisate der Handschrift Georg Hs 4 werden der ALB als Partnerinstitutionen darüber hinaus für alle eigenen Nutzungszwecke auch kostenlos zur Verfügung gestellt.


Aufzeichung der Veranstaltung beim Offenen Kanal Dessau verfügbar

Der Offene Kanal Dessau hat die Lesung aus dem Roman „Lebensborn Pommern“ von Dirk Meissner am 18. Februar aufgezeichnet.
Der Beitrag vom 10.3.2025-16.3.2025 täglich um 10:05 Uhr, 14:05 Uhr, 18:05 Uhr, 22:05 Uhr, 2:05 Uhr und 6.05 Uhr im Sendeprogramm des OK ausgestrahlt wird.
Das Programm ist u.a. im Livestream über die Webseite des Offenen Kanals verfügbar:

https://www.ok-dessau.de/startseite

Lesung aus dem Roman „Lebensborn Pommern“ (Dirk Meißner)

18. Februar 2025, 18.00 Uhr, Stadtarchiv Dessau-Roßlau, Heidestraße 21 (Alter Wasserturm)

Im März 2025 jährt sich die Zerstörung der Dessauer Innenstadt durch die Bombenflugzeuge der Alliierten gegen Nazi-Deutschland zum 80. Mal. Aus diesem Anlass wird der aus Dessau stammende Schriftsteller Dirk Meißner am 18. Februar im Stadtarchiv Dessau-Roßlau, Heidestraße 21 (Alter Wasserturm) aus seinem Roman „Lebensborn Pommern“ lesen. Die Veranstaltung beginnt 18.00 Uhr.

Die dramatischen Ereignisse vom 7. März 1945 sind Teil der bewegten Geschichte der bekannten Dessauer Gastwirtfamilie Meißner. Dirk Meißners Großvater Walter Meißner gehörte damals das Hotel „Schloss Altenburg“ am Leipziger Tor, das wie viele andere Gebäude dem schweren Luftangriff auf die Stadt zum Opfer fiel. Das Hotel ist einer der beiden Schauplätze des Romans. Die im Roman beschriebenen Ereignisse sind historisch sorgfältig recherchiert. Der Autor möchte damit Dessauer Stadtgeschichte erlebbar und fühlbar machen.

Die Opernsängerin Claudia Tuch aus Berlin (Staatsoper Berlin) wird die Lesung mit zeitgenössischen Liedern von Zarah Leander begleiten.
Zu dieser Veranstaltung laden das Stadtarchiv Dessau-Roßlau und der Verein für Anhaltische Landeskunde laden ein. Der Eintritt ist frei.

Archivverbund Dessau (Alter Wasserturm), Heidestraße 21
Lesung aus dem Roman „Lebensborn Pommern“ von Dirk Meißner
Lesung: Dirk Meißner, Berlin; Liedvortrag: Claudia Tuch, Staatsoper Berlin


Das geistlose, sanftlebende Fleisch von Wittenberg und der Satan von Allstedt – Martin Luther, Thomas Müntzer und der Bauernkrieg

Das geistlose, sanftlebende Fleisch von Wittenberg und der Satan von Allstedt – Martin Luther, Thomas Müntzer und der Bauernkrieg

So lautet das Thema eines Vortrags, zu dem die Evangelische Erwachsenenbildung Anhalt, das Stadtarchiv Dessau-Roßlau und der Verein für Anhaltische Landeskunde e.V. am 18. März, 19:00 Uhr, in den Alten Wasserturm in der Heidestraße in Dessau-Roßlau einladen.

2025 jährt er sich zum 500. Mal der deutsche Bauernkrieg. Nach etlichen Vorstufen erfuhr er 1525 seinen dramatischen Höhepunkt. Und er sorgte für eine weitere Spaltung in dieser an Trennungen, Zerwürfnissen und gegenseitigen Anfeindungen wahrlich nicht armen Zeit: die zwischen denen, die aus den theologischen Erkenntnissen der Reformation politische Konsequenzen forderten, und denen, die eine solche Konsequenz ablehnten. In Thomas Müntzer und Martin Luther personifizierten sich diese beiden Seiten: Während Müntzer den Wittenberger als „geistloses, sanftlebendes Fleisch“ diffamierte, war Müntzer für Luther der „Satan von Allstedt“. Was steckt hinter dieser Polemik? Was hat diese beiden Männer theologisch dazu getrieben, sich realpolitisch so zu verhalten, wie sie es getan haben? Und was bedeutet das für uns heute für den politischen Auftrag von Theologie und Kirche in einer Zeit mit vielen Herausforderungen, zu denen zu schweigen mindestens fahrlässig wäre?

Diesen Fragen will der Vortrag nachgehen, in der er in vergegenwärtigender Absicht ein Licht auf die Ereignisse des Jahres 1525 wirft.

Die Referentin des Vortrags, Frau Prof. Dr. Athina Lexutt, ist Lehrstuhlinhaberin für Kirchengeschichte an der Universität Gießen.
Prof. Dr. Lexutt, Athina, bei der Justus-Liebig-Universität Gießen

Kontakt:

Evangelische Landeskirche Anhalts
Evangelische Erwachsenenbildung
Friedrichstraße 22/24
06844 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340/2526 -1107

Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Heidestraße 21
06842 Dessau-Roßlau
Tel.: 0340/204-1024
E-Mail: stadtarchiv@dessau-rosslau.de

Attribution: Bayerische Staatsbibliothek
Rights Statements: https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/

https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb00027508?page=4,5

100 Jahre Geschichte des Bauhauses in 12 Objekten (Offener Kanal Dessau)

Video auf YouTube anschauen

„Es hat sich ausgeweimart, meine Herren, wir gehen jetzt Dessauern.“, so wird Lyonel Feiniger mit seiner Aussage, die er 1925 tätigte, im ersten Video zitiert.

Teil 1 der 12 Videos umfassenden Videoreihe stellt einen Briefkopf „das bauhaus in dessau, mauerstraße 36“ vom 29. September 1925 vor. Damit beginnt die Geschichte des Bauhauses in dieser Playlist.

Das Bauhaus ist eng mit der Stadt Dessau-Roßlau verbunden. Am 23. März 1925 beschloss der Dessauer Gemeinderat mit großer Mehrheit die Übernahme des Bauhauses aus Weimar. Am 1. April nahmen Walter Gropius und seine Mitarbeiter ihre Arbeit in Dessau auf. Der Lehrbetrieb begann am 14. Oktober 1925 in der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in der Mauerstraße.

Die Videoreihe wurde 2019 zum Bauhausjubiläum vom Offenen Kanal Dessau geschaffen. Das Video und der untenstehende Link starten die Playlist auf YouTube.


Schriftliches Kulturgut im Stadtarchiv Dessau-Roßlau erfolgreich gesichert:

Landesförderung ermöglicht Abschluss der Maßnahme „Nutzbarmachung von Archivgut zum Wiederaufbau der Stadt Dessau nach 1945“

Der Landtag von Sachsen-Anhalt billigte im Herbst 2018 ein „Konzept zur Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes“. Auf dieser Basis begann das Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2020 mit der Förderung von Maßnahmen zum Erhalt des von Archiven, Bibliotheken und Museen bewahrten schriftlichen Kulturgutes. Von diesem Förderprogramm konnte das Stadtarchiv Dessau-Roßlau bereits 2020, 2021 und 2022 profitieren. Das Land förderte drei Teilmaßnahmen des Stadtarchivs zur „Nutzbarmachung von Archivgut zum Wiederaufbau der Stadt Dessau nach 1945“. Im Jahr 2024 konnte diese Maßnahme mit der Trockenreinigung, Umverpackung und Entsäuerung von 13 laufenden Metern bisher unverzeichneter Akten des Rates der Stadt Dessau aus dem Zeitraum 1945 bis ca. 1970 fortgeführt und nun abgeschlossen werden.

Im Rahmen der Maßnahme wurden durch Dienstleister insgesamt 52 laufende Meter Akten trockengereinigt und neu verpackt sowie 45 laufende Meter Akten entsäuert. Die Unterlagen dokumentieren das Verwaltungshandeln und die Verwaltungsentscheidungen des Rates der Stadt Dessau und seiner Gliederungen (Abteilung Inneres bzw. Ordnung und Sicherheit, Organisation, Plankommission, Abteilung Finanzen, Handel und Versorgung, Sozialfürsorge und Gesundheitswesen, Verkehr sowie Bauwesen) beim Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Stadt und bei deren Entwicklung hin zur „sozialistischen“ Großstadt. Allerdings hatte sich dieser Aktenbestand durch unsachgemäße Lagerung vor der Übernahme durch das Stadtarchiv im Rahmen von Notübernahmen in einem schlechten Ordnungs- und Erhaltungszustand befunden. Die Unterlagen waren staubig und verschmutzt, enthielten zum Teil noch rostende Metallteile, befanden sich teilweise in alten, stark säurehaltigen Kartons und teilweise noch in Aktenordnern. In diesem Zustand war dieser Aktenbestand nicht nutzbar.

Dank der Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt im Programm zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts ändert sich dies jetzt. Das betroffene Archivgut ist sich nach Abschluss des Projekts gereinigt, entmetallisiert, entsäuert und in neue Archivkartons verpackt. Da auch die Verzeichnung des Bestandes jetzt abgeschlossen werden konnte, sind die Akten jetzt vollständig nutzbar.

Das Archivgut vor der Behandlung

Das Archivgut nach der Behandlung
Das Archivgut nach der Behandlung
Das Archivgut nach der Behandlung

Das Archivgut nach der Behandlung

Das Archivgut nach der Behandlung
Das Archivgut nach der Behandlung

Das Archivgut nach der Behandlung


Das Archivgut nach der Behandlung
Das Archivgut nach der Behandlung

Neue Webseite

Unsere Homepage wird gerade überarbeitet. Leider sind noch nicht alle Inhalte der alten Webseite auf der neuen Internetpräsenz verfügbar.

Die Inhalte der alten Seite sind aber trotzdem abrufbar. Sie gelangen über folgenden Link dorthin: https://www.alb-dessau.de/old/

Die Digitalisierung hat begonnen

Am 12. Mai startete in der zum Stadtarchiv Dessau-Roßlau gehörenden Anhaltischen Landesbücherei Dessau ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt. Möglich wurde dies mit Unterstützung des Förderprogramms „Wissenwandel“, dem Digitalprogramm des Deutschen Bibliotheksverbandes für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Eigenmitteln der Stadt Dessau-Roßlau.
Damit wird ein seit vielen Jahren bestehender Wunsch wahr – die Digitalisierung großer Teile der Fürst-Georg-Bibliothek. Es können die wertvollen Bestände aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, die zum Teil unikal überliefert sind bzw. umfangreiche Marginalien tragen, die durch die Wissenschaft noch nicht ausgewertet sind, digital zugänglich gemacht werden. Dadurch ist eine Nutzung durch Wissenschaft und Forschung unabhängig vom Unterbringungsort möglich. Gleichzeitig schützt die digitale Nutzung die Originale vor Schäden durch die Benutzung. Langfristig ist die digitale Rekonstruktion der Bücherbestände des Fürsten Georg III. von Anhalt geplant, die kriegsbedingt in zwei große Bestandsteile zerrissen ist: Die noch in Dessau-Roßlau vorhandenen Bestände sowie die kriegsbedingt verlagerten Bestände (heute in der Russischen Staatsbibliothek Moskau).

Im jetzt begonnenen Schritt werden deutsche Drucke aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit einem Umfang von 120.000 Seiten digitalisiert. Für weitere Bestandsteile (z. B. die mittelalterlichen Handschriften) laufen vorbereitende Absprachen mit weiteren Projektpartnern.
Die digitalisierten Objekte werden in Zusammenarbeit mit der Universitäts- und Landesbibliothek im Repertorium Share_it langzeitarchiviert und in der Deutschen Digitalen Bibliothek, in weiteren großen Datenbanken und natürlich über die eigene Homepage der Anhaltischen Landesbücherei Dessau zugänglich gemacht. Schon in wenigen Wochen werden hier die ersten Digitalisate abrufbar sein (www.alb-dessau.de). Auch die Webseite entstand dank großzügiger Förderung aus dem Programm WissensWandel.


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30. Sep. 2026

Die im Januar 2025 gestartete Lesereihe zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus in Dessau“ wird im Jahr 2026 in veränderter Form fortgesetzt. Jeweils zwei von drei Lesungen kehren die Perspektive in „Das Bauhaus kommt in die Stadt“ um, die dritte und letzten Lesung im Quartal nimmt dann wieder die chronologische Form auf und stellt wichtige und interessante Ereignisse in „Dessau 1926“ in den Mittelpunkt. Dies ist bei der September-Lesung wieder der Fall. Die Lesung findet am 29. September 2026, 18.00 Uhr, im Bauhaus Museum Dessau, Mies-van-der-Rohe-Platz 1 statt.

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28. Sep. 2026

Dr. Rhein, von 1998 bis Januar 2023 Vorstand und Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, übergab am vergangenen Freitag, 21. August, ein Exemplar des kürzlich erschienenen Bandes mit den Beiträgen dieser Tagung an die Kulturamtsleiterin Nadine Willing-Stritzke und den Archivleiter Dr. Frank Kreißler.

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Dr. Rhein, von 1998 bis Januar 2023 Vorstand und Direktor der …

2. Sep. 2026

Am 12.6.2026 wurde die Ausstellung _Bibliomania – Sachsen Anhalts Künstlerbücher_ in Köthen eröffnet. Gezeigt werden dort bis zum 9.8.2026 Highlights der Sammlung, die sich normalerweise im Depot der Anhaltischen Landesbücherei Dessau befinden.

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17. Jun. 2026

Die im Januar 2025 gestartete Lesereihe zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus in Dessau“ wird im Jahr 2026 in veränderter Form fortgesetzt. Die Lesung findet am 30. Juni 2026, 18.00 Uhr, im Bauhaus Museum Dessau, Mies-van-der-Rohe-Platz 1 statt.

Lesereihe „Dessau 1926“ – April bis Juni

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18. Mai. 2026

Im November 1875 erfolgte die Lichteinbringung der Freimaurerloge Esiko zum aufgehenden Licht im Orient Dessau. An diese älteste Dessauer Loge, einige ihrer Brüder und das Wirken zugunsten von Dessauern soll mit einem Vortrag am Dienstag, 12. Mai 2026, um 18.00 Uhr im Archivverbund Dessau.

Ausgeblendet – Vergessen? Die Freimaurerloge Esiko zum aufgehenden Licht

Im November 1875 erfolgte die Lichteinbringung der Freimaurerloge Esiko zum …

11. Mai. 2026

Stadtarchiv Dessau-Roßlau

Postadresse
Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Heidestraße 21
06842 Dessau

E-Mail
stadtarchiv@dessau-rosslau.de

Telefon und Fax
Tel: +49 (0) 340 204 10 24
Fax: +49 (0) 340 204 24 24

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